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| Allgemein » Emden feindet Unschuldigen an, der nur Pech hatte |
Emden feindet Unschuldigen an, der nur Pech hatte
31.03.2012 - 10:12 von Gruenfuchs
Emden feindet Unschuldigen an, der nur Pech hatte
Wegen Mordverdachts wird ein Jugendlicher in Emden angefeindet. Doch er war es nicht. Die Polizei muss ihn nun verteidigen und geht auch gegen die Urheber von Lynchaufrufen auf Facebook vor
Er war zu Hause. Vielleicht sah er fern oder aß sein Abendessen. Genau weiß man nicht, unter welchen Umständen er verhaftet wurde. Es war Dienstagabend, als plötzlich die Polizei vor seiner Tür stand und ihn festnahm, einen 17 Jahre alten Berufsschüler.
Er war verdächtig. Er stehe, wie es im Staatsanwaltsdeutsch heißt, unter dem „dringenden Tatverdacht“, ein Mädchen missbraucht und getötet zu haben – die elf Jahre alte Lena aus Emden, die am Samstag ermordet in einem Parkhaus aufgefunden worden war.
Aber er war es nicht. Das weiß man seit Freitag früh. Er hatte nur Pech. Das Pech, dunkle Kleidung, weiße Schuhe und einen irgendwie verdächtigen Gang gehabt zu haben. Eine Zeugin hatte sich gefunden, die in ihm jenen Mann zu erkennen glaubte, der auf einem Überwachungsvideo aus dem Parkhaus zu sehen war und der möglicherweise das Kind getötet hatte.
Am Dienstag, als die Nachricht von der Verhaftung des Tatverdächtigen durch die Medien rollte, war die Erleichterung der Menschen mit Händen zu greifen gewesen. Die schreckliche Tat, die brutale Ermordung eines Kindes schien ein schnelles Ende gefunden zu haben. Die Bestrafung des Täters, die Sühne des Verbrechens schien in unmittelbarer Nähe zu sein.
Ein Triumph der ermittelnden Behörden, der Polizei, der Staatsanwaltschaft und der Gerichte schien sich abzuzeichnen. Der mutmaßliche Täter, hieß es wenig später, habe kein Alibi. Er habe zwar bei seiner Vernehmung Aussagen gemacht, sich dabei aber in Widersprüche verwickelt.
Die Reaktion der Öffentlichkeit war so spontan und brutal wie selten zuvor. Der vermeintliche Täter war in den Augen der Öffentlichkeit ein sicherer Täter. Es kam zu Tumulten in Emden. Jeder in der kleine ostfriesischen Stadt wusste, wer der „17-jährige Berufsschüler“ war, wie er hieß, wo er wohnte. Höhepunkt der allgemeinen Erregung war ein Aufruf auf der Internetplattform Facebook, die in der Forderung mündete, den jungen Mann zu lynchen.
Polizei muss fälschlich Verdächtigten verteidigen
Die Polizei ist nun in die Situation geraten, dass sie den Mann, an dessen Vorverurteilung sie nicht unbeteiligt gewesen ist, verteidigen muss. Sie geht auch gegen die Urheber von Lynchaufrufen im Internet vor. So sei ein Verfahren gegen einen 18-Jährigen aus Ostfriesland eingeleitet worden, der Hetzparolen gegen den zu Unrecht Verdächtigten veröffentlicht hatte, sagte Oberstaatsanwalt Bernard Südbeck dem NDR.
Die Gewerkschaft der Polizei hat sich im Angesicht dieser Entwicklung für harte Strafen nach Aufrufen zur Lynchjustiz ausgesprochen. Der Bundesvorsitzende Bernhard Witthaut sagte am Freitag in Berlin, wer hinter den „Lynchaufrufen steckt, muss die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen“. Es dürfe nicht toleriert werden, dass „einige soziale Netzwerker glauben, in unserem Rechtsstaat Wildwestmethoden wiederbeleben“ zu können. Ähnlich äußerte sich der Berliner Strafrechtler Martin Heger. „Es muss darüber nachgedacht werden, die sozialen Netzwerke in ihrer öffentlichen Wirkung neu zu bewerten“, sagte Heger.
Warnung vor Verurteilung der Behörden
Er vertrete die Ansicht, dass öffentliche Nachrichten auf Facebook den Charakter „öffentlicher Aufrufe“. Der „öffentliche Aufruf zu Straftaten“ ist strafbar. Paragraf 111 des Strafgesetzbuchs sieht dafür Geld- und Haftstrafen vor.
Heger warnt nun jedoch auch vor einer Verurteilung der Ermittlungsbehörden. „Ein rechtswidriges Verhalten des Staates sehe ich hier nicht.“ Jeder, sagte er, könne ohne jede Schuld in eine Situation geraten, in der er plötzlich unter Verdacht stehe. Wie aber kann der junge Mann rehabilitiert werden? Haftentschädigung dürfte ihm zustehen, sie liege aber, so Heger, im Bereich „eines Taschengeldes“.
Mit Geld, sagt er, könne man hier nicht heilen. Heger meint, dass der Staat in diesem Fall zu weit gegangen ist. „Die Staatsanwaltschaft ist mit den Sachverhalten zu offensiv an die Öffentlichkeit gegangen“, sagte Heger.
Seit einiger Zeit sei zu beobachten, dass die Staatsanwaltschaften, die selbst unter großem Druck stünden, zu vorschnell an die Öffentlichkeit gingen. Der Fall Emden habe gezeigt, dass dies zum Schaden Unschuldiger geschehen könne.
Heger forderte die Staatsanwaltschaft nun auf, zur Rehabilitierung des zu Unrecht inhaftierten Jungen ebenso massiv an die Öffentlichkeit zu gehen. „Die Staatsanwaltschaft hat nun eine Pflicht zur Offenlegung der Entlastungsgründe – auch unter Inkaufnahme der Gefährdung des Untersuchungszwecks.“
Menschen in Emden noch verunsichert
Auch Netznutzer kritisierten die Gewaltaufrufe. Es sei „an der Zeit, sich in aller Öffentlichkeit bei dem Jungen und dessen Eltern zu entschuldigen!“ forderte eine Frau auf einer Facebook-Seite, die insgesamt mehr als 6000 Nutzer angeklickt hatten.
„Gewaltfantasien mögen die Wut ausdrücken, aber sie helfen niemanden“, schrieb eine Nutzerin auf einer anderen Gedenkseite für die getötete Lena.
Während sich die Öffentlichkeit nun den Kopf über den richtigen Umgang mit Verdächtigen zerbricht, läuft noch immer einer unbehelligt und frei herum – der Mann, der die elf Jahre alte Lena aus Emden wirklich missbraucht und getötet hat.
Das schürt die Unsicherheit in der Emder Bevölkerung. „Ich muss schon um sechs Uhr zu Hause sein“, erzählte eine 13-Jährige, die mit ihrer Freundin am städtischen Friedhof entlangradelte. „Man hatte geglaubt“, sagte eine andere Passantin, „diese schreckliche Geschichte habe ein Ende gefunden, doch jetzt ist man wieder beunruhigt.“
Quelle: http://www.welt.de
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| Rollenspiel » Assassin's Creed III |
Assassin's Creed III
09.03.2012 - 10:51 von Gruenfuchs
Assassin’s Creed 3: Lohnt sich angeblich auch für Neueinsteiger
Zumindest behauptet das Ubisofts englischer Managing Director Rob Cooper. Laut ihm wird sich “Assassin’s Creed 3″ auch hervorragend für Spieler eignen, die vorher noch kein Spiel der Meuchelmörder-Saga angezockt haben.
Es ist eine großartige Zeit, um an dem Abenteuer teilzunehmen”, so Cooper. “Ubisoft hat den unbedingten Willen, mehr Spieler mit dem Assassin’s Creed-Universum bekannt zu machen. Assassin’s Creed 3 wird der größte und ehgeizigste Spiele-Launch in Ubisofts Geschichte. Wir glauben also definitiv, dass das Franchise noch wachsen will
Kenner der Serie können sich das vermutlich kaum vorstellen. Die Geschichte um die erste Zivlisation, den drohenden Weltuntergang und dem jahrhunderte alten Kampf zwischen Assassinen und Templern ist mittlerweile so verschachtelt, dass selbst LOST-Fans dabei ins Schwitzen geraten. Die Storyline um Halb-Indianer Connor – die neue Hauptfigur – ist zwar eine komplett Eigenständige, trotzdem wird es schwer werden, die aktuellen Geschehnisse um Desmond nachvollziehbar zu machen.
Auch vor der Konkurrenz hat Ubisoft allerdings keine Angst. Zwar sind sie sich darüber bewusst, dass sie mit dem 31. Oktober einen Releasezeitraum gewählt haben, der vollgestopfter kaum sein könnte – Sorgen machen sie sich deswegen aber nicht:
“Dieses Spiel ist eine riesige Investition für uns und wir sind uns sehr sicher, dass all die Faktoren uns eine sehr starke Position im Wettkampf gegen die anderen Spiele der Weihnachts-Saison verschaffen.”
“Assassin’s Creed 3″ wird für Xbox 360, Playstation 3, PC und Wii U erscheinen.
Quelle: Giga
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| Battlefield 3 » Battlefield 3 - Großer Patch im Frühling, Neuigkeiten auf der GDC |
Battlefield 3 - Großer Patch im Frühling, Neuigkeiten auf der GDC
03.03.2012 - 17:27 von Gruenachzig
Dice kündigt das nächste große Update für den Ego-Shooter Battlefield 3 für Frühling an und verspricht »tolle Neuigkeiten« auf der GDC 2012.
Ursprünglich für Februar geplant, meldet Entwickler Dice, dass das nächste große Update für den Ego-Shooter Battlefield 3 noch im Frühling erscheinen soll. Der Grund für die Verschiebung wäre zum einen, dass es sowohl für PC, als auch für PlayStation 3 und Xbox 360 gleichzeitig erscheinen soll und zudem sehr umfangreich sei. Das lässt sich kaum abstreiten, denn will man den gesamten vorläufigen Changelog runterscrollen, kann einige Zeit ins Land gehen.
Nähere Informationen zum Veröffentlichungstermin will Dice voraussichtlich auf der Game Developers Conference in San Francisco am 7. März bekannt geben. Dort ist zudem mit der Ankündigung eines neuen DLC zu rechnen, was eigentlich ebenfalls bereits für Februar geplant war.
Ob es sich bei diesem neuen Downloadable Content um die »tolle Neuigkeit« handelt, die der schwedische Entwickler vor kurzem in seinem offiziellen Blog versprochen hat, oder aber ob da noch mehr auf uns zukommt, ist hingegen nicht bekannt.
Quelle: Gamestar
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| Ego-Shooter » Medal of Honor: Warfighter - Titel und Termin für Medal of Honor 2 |
Medal of Honor: Warfighter - Titel und Termin für Medal of Honor 2
24.02.2012 - 13:08 von Gruenachzig
Mit neuem Untertitel und Battlefield-3-Technik soll das neue Medal of Honor noch 2012 erscheinen.
Medal of Honor: Warfighter ist der Titel der Fortsetzung des Serien-Reboots Medal of Honor von 2010. Das hat der Publisher Electronic Arts mit einem ersten Artwork (s. Bild) im offiziellen Medal of Honor-Blog angekündigt.
Wie die Website des GameInformer berichtet, gibt es im offiziellen Xbox Magazin (OXM) zudem erste Infos zum Spiel. Dort findet sich auch ein grober Termin: Aktuell plant EA Medal of Honor: Warfighter für den Oktober 2012 ein. Auch der Vorgänger war seinerzeit im Oktober 2010 veröffentlicht worden.
Die Solo-Kampagne handelt abermals von den Einsätzen der Tier-1-Spezialisten und spielt damit nicht in einem historischen Szenario, sondern in der Gegenwart. Entwickelt wird Warfighter wieder vom EA-Studio Danger Close – und zwar diesmal ohne die Mitarbeit von DICE, die für den Vorgänger den Multiplayer-Teil gebastelt hatten. Dafür basieren diesmal sowohl Solo- als auch Multiplayer-Modus auf der aus Battlefield 3 bekannten Frostbite Engine 2.0.
Mehr Infos und hoffentlich auch erstes Bildmaterial zu MoH: Warfighter (nicht zu verwechseln mit Ubisofts Ghost Recon Advance Warfighter-Serie) möchte EA zur im März stattfindenden Game Developers Conference veröffentlichen.
Quelle: Gamestar
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| Battlefield 3 » Battlefield 3 - Community droht mit 24-Stunden-Blackout |
Battlefield 3 - Community droht mit 24-Stunden-Blackout
23.02.2012 - 17:58 von Gruenachzig
Die englischsprachige Community-Website »Battlefieldo« fordert von Electronic Arts eine bessere Kommunikations-Politik zum Multiplayer-Shooter Battlefield 3. Geht der Publisher nicht auf die Forderungen der Fans ein, droht ein 24-stündiges Blackout.
Wenn sich der Publisher Electronic Arts bis zum 2. März 2012 nicht zu einer besseren Kommunikations-Politik zum Multiplayer-Shooter Battlefield 3 bekennt, droht die englischsprachige Community-Seite Battlefieldo mit einem eintägigen Blackout.
»Wir werden die komplette Battlefield-Community für einen Tag in Ohnmacht versetzen. Kein Spielen, kein Posten, kein Tweeten. Stille für diejenigen, die sich dazu entschieden haben uns mit Stille zu bestrafen«, heißt es auf Battlefieldo.
Um den Plan auch in die Tat umsetzen zu können, bittet Battlefieldo andere Community-Netzwerke um Hilfe. Sollte es zum Blackout kommen, plane man nämlich nicht nur die Community-Seiten sondern auch eine Vielzahl an Servern abzuschalten.
Ein Problem bei der Kommunikations-Politik zwischen der Community und DICE sei laut Battlefieldo, dass sich der Publisher Electronic Arts wie ein Riegel zwischen sie und den Entwickler schiebe und jegliche Diskussion unterbinde. Statt zum Beispiel schon vor dem Release eines Updates die Patch-Notes zu veröffentlichen, könne man erst parallel zu einer neu erschienenen Aktualisierung dessen Neuerungen nachlesen.
Battlefield 3 : Battlefield 3 erschien am 27. Oktober 2011. Battlefield 3 erschien am 27. Oktober 2011. »Wir erhalten keine Informationen über die Probleme, die wir anprangern; keine Pläne über kommende Verbesserungen oder Anspielungen auf DLC-Erweiterungen. Electronic Arts ist vielmehr damit beschäftigt, den geeigneten Zeitpunkt für die beste Rentabilität eines neuen DLC-Packs herauszufinden«, schreibt der Managing-Director Cory Niblett von Battlefieldo.
Die Forderung von Battlefieldo: Klarheit und offene Kommunikation mit dem Entwickler DICE und dessen Community Management. Eine Liste mit Forderungen gebe es keine, weil es nicht darum gehe, in Zukunft vorläufige Patch-Notes zu erhalten. »Wir wollen mit den Spiele-Entwicklern kommunizieren und wissen, dass sie uns sowohl als Community ansehen, als auch als Menschen die in den Laden gegangen sind um das Spiel zu kaufen.
Eine erste mögliche Reaktion zu der Forderung gab es bereits, wurde von EA als solche jedoch nicht bestätigt. So wurde nach der Ankündigung eines weiteren Patches für März 2012 nun auch eine vorläufige Liste mit vielen Veränderungen veröffentlicht. Die wichtigsten Veränderungen haben wir für Sie zusammengefasst .
Gamestar
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